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30 März, 2021     Durchschnittliche Lesedauer: 6 Minuten

Wir zeigen Ihnen, wie Sie das perfekte Produktsortiment dank optimiertem Portfolio-Management erstellen.

Für F&B-Unternehmen jeder Form und Größe ist es entscheidend, kontinuierlich zu prüfen, ob ihr Produktsortiment bei den Verbrauchern gut ankommt. Ganz gleich, ob es sich um einen kleinen Handwerksbetrieb oder einen riesigen Multi-Kategorie-Reseller handelt – Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Produkte ins Schwarze treffen, um eine maximale Rentabilität und bestmögliche Verkaufszahlen zu erreichen. Zu diesem Zweck eignet sich ein optimiertes Produktportfolio-Management und ein Sortimentsplan für den Retail, um eine maximale Verkaufsleistung zu gewährleisten.  

Aber was ist denn Produktportfolio-Management eigentlich? Und wie kann eine PLM-Lösung Entscheidungsträgern im Unternehmen helfen, dies zu verbessern? Lesen Sie weiter, denn wir haben für Sie die passende Lösung! 

 

Was bedeutet Produktportfolio-Management eigentlich?

Das Produktportfolio-Management ist ein fortlaufender, datenorientierter Prozess, der es Retailern und Herstellern ermöglicht, zu entscheiden, ob bestimmte Produkte im Sortiment bleiben oder nicht. Ob sie teurer oder billiger werden oder ob sie aktualisiert werden müssen, um den sich ändernden Geschmack der Verbraucher und neue Marktinteressen zu erfüllen. So können Unternehmen beispielsweise bestehende Produkte modernisieren, um sie an Saison- oder Feiertagstrends anzupassen, die Produktmargen zu erhöhen und den Absatz über Regionen und Channels hinweg zu steigern.  

Retailer durchlaufen einen ähnlichen Prozess und optimieren ihre Produktsortimente, um das Business-Wachstum zu fördern, den Erfolg bei der Einführung neuer Produkte zu steigern und die Entwicklung von Eigenmarken zu unterstützen.  

Dazu ist es wichtig, dass Produktportfolio-Manager zunächst die folgenden Fragen stellen: 

 – Welche unserer SKUs sind von am rentabelsten? 

 – Können erfolgreiche Produkte von uns für neue Märkte verlagert oder umbenannt werden? 

 – Sollten wir ein neues Produkt einführen, um eine Lücke in unserem bestehenden Sortiment zu füllen? 

 – Wie viel dürfen diese Produkte denn überhaupt kosten? 

 – Wie lassen sich Produkte am besten an verschiedene Jahreszeiten, Feiertage und/oder Regionen anpassen? 

 – Entsprechen unsere Produkte den regionalen gesetzlichen Anforderungen?  

 – Sind unsere Produkt-Claims gültig und aktuell? 

Letztendlich helfen diese Antworten den Teams dabei, zu entscheiden, ob eine Produktoptimierung angebracht ist – sei es durch ein Update, eine Anpassung oder eine Einstellung.  

 

Perfektionieren Sie Ihr Produktportfolio-Management

Ein effektives Produktportfolio-Management hat viel mit Zahlen zu tun. Verkaufsdaten, Prognosen, Preise und Margenanalysen sind entscheidend, um festzustellen, ob das aktuelle Produktsortiment die Bedürfnisse der Zielkunden erfüllt. Darüber hinaus benötigen Entscheider auch Zugriff auf andere wichtige Produktdaten wie Images für Produkt und Verpackung, Inhaltsstoff- und Rezepturdaten, Daten zu Zielmärkten und vergleichbaren Mitbewerbern, um sich ein klareres Bild vom Wert eines Produkts innerhalb des bestehenden Sortiments machen zu können. 

 

Produktportfolio-Management-Software

Um Produktportfolios im großen Stil effektiv zu optimieren, sollten F&B-Marken, -Hersteller und -Retailer eine Produktportfolio-Management-Software einsetzen, die einen umfassenden Überblick über den gesamten Produktentwicklungsprozess bietet – und zwar vom Konzept bis zum Verbraucher. So erhalten Produktportfolio-Manager und Sortimentsplaner wichtige, aktuelle Informationen, die sie für grundlegende Entscheidungen benötigen. 

Für viele F&B-Unternehmen liefert eine Produktlebenszyklus-Management-Lösung (PLM) die nötige Transparenz sowie Funktionen für Reporting, Analysen und Konnektivität, um die teamübergreifende Zusammenarbeit zu fördern und fundiertere Entscheidungen darüber zu treffen, ob ein Produkt positive Auswirkungen auf den Gewinn und den langfristigen Erfolg hat. 

 

 

Skalieren Sie die Sortimentsplanung mit PLM 

F&B-Retailer nutzen PLM-Software, um einen umfassenden Überblick über den Produkt-Mix zu erhalten. Dazu gehören die Erkennung von Überschneidungen und potenziellen Lücken im Produktportfolio und die Optimierung der Sortimente, um den Erfolg bei der Einführung neuer Produkte zu steigern. So erhalten die Teams einen umfassenden Überblick über die leistungsstärksten Artikel. Entscheidungsträger können dann die Ansichten der Führungskräfte mit den finanziellen und operativen Zielen pro Saison abgleichen, um letztendlich das Time-to-Market zu verkürzen, das Bestandsmanagement zu verbessern, die Bestandserträge zu optimieren, den Umsatz pro Fläche zu maximieren und einen soliden und realistischen Finanzplan zu erstellen.  

Eine digitale PLM-Lösung, die mit wichtigen Funktionen für das Portfoliomanagement und die Sortimentsplanung ausgestattet ist, dient allen an der Produktentwicklung beteiligten Parteien als „Single Source of the Truth“. Dies ermöglicht den Usern die Zusammenarbeit und Kommunikation in Echtzeit auf Basis eines gemeinsam genutzten Datenbestands. In der Folge werden Redundanzen vermieden und die Genauigkeit sichergestellt. Teams können auch das Cloud-basierte PLM-Ökosystem nutzen, das ihnen eine hundertprozentige Transparenz über den gesamten Produktlebenszyklus bietet, um vertretbarere Ziele festzulegen, den Fortschritt im Vergleich zu saisonalen Plänen zu verfolgen und wenig erfolgreiche Artikel im Sortiment auszumachen. Aber es kommt noch besser: Digitale PLM-Lösungen geben Merchandising- und Produktentwicklungsteams die Möglichkeit, strategische Produktangebote zu entwickeln, „Was-wäre-wenn“-Kostenszenarien durchzuspielen, die Auswirkungen von Kosten auf die Produktmargen zu berechnen und Sortimentsstrategien mit finanziellen Zielen abzustimmen.  

Retailer, die mit Suppliern an der Entwicklung von Eigenmarken arbeiten, können ebenfalls PLM-Lösungen einsetzen, um damit die digitale Zusammenarbeit und datenorientierte Produktanalysen zu fördern. Diese Erkenntnisse können dann direkt mit F&E-, Sourcing- und Merchandising-Teams geteilt werden, um das Management von Anfragen zu optimieren und die Produktentwicklung sowie Sortimentsplanung zu verbessern.  

 

Bekommen Sie komplexe Produktportfolios besser in den Griff

Lebensmittelherstellern, nationalen Marken und Multi-Kategorie-Retailern, die mit Suppliern zusammenarbeiten, um Eigenmarkenprodukte zu entwickeln, hilft eine PLM-Lösung mit effektiven Produktportfolio-Management-Funktionen bei der Planung, Optimierung und beim Management komplexer Produktportfolios, die so schnell an die Nachfrage der Verbraucher adaptiert werden können. 

Durch die umfassende Transparenz der Produkt- und Verkaufsdaten erhalten die Teams eine vollständig kontextualisierte Ansicht des gesamten Produkt-Mixes. So ist es ein Kinderspiel, beliebte Basisprodukte zu erkennen, die sich für Variationen eignen. Nehmen wir zum Beispiel Schokolade für besondere Feiertage. Marken können bestehende Rezepturen übernehmen und Produkte einfach neu verpacken, um sie an saisonale Trends anzupassen. Sie müssen keine neue Rezeptur erstellen, sondern lediglich die Schokoladenverpackung an die jeweilige Gegebenheit anpassen. Ganz gleich, ob Weihnachten, Valentinstag, Halloween oder Ostern – Marken können stets die gleiche Grundrezeptur für Schokolade verwenden. Ebenso können Marken ihre Grundrezepturen erneuern, um Alternativen für Allergiker oder gesundheitsbewusste Verbraucher anzubieten, z. B. glutenfreie oder zuckerarme Varianten.  

 

Schluss mit Datensilos

Für F&B-Unternehmen, die in neue Märkte und Regionen expandieren möchten, ist das Produktportfolio-Management entscheidend. Ohne eine PLM-Lösung, die einen ganzheitlichen Überblick über die gesamte Produktentwicklungskette bietet, wird das Datenmanagement jedoch zu einem isolierten und komplexen Prozess, der zu Duplikaten, Redundanzen und fehlerhaften Informationen führt.  

Mit einer zentralisierten PLM-Plattform lassen sich selbst große Produktportfolios problemlos verwalten. Hindernisse zwischen regionalen und abteilungsspezifischen Teams beseitigen, kommerzielle Angebote für den lokalen Markt definieren und Etikettierung, Sprache, Texte, Artwork und Nährwertangaben an die regionalen und gesetzlichen Anforderungen anpassen.  

Insgesamt bietet eine kollaborative Plattform wie PLM Entscheidungsträgern ein viel klareres Bild des gesamten Produktportfolios. So sind sie in der Lage, Möglichkeiten zur Produktoptimierung, zur erfolgreichen Einführung neuer Produkte und zur Steigerung des Umsatzes zu erkennen.

 

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