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29 Oktober, 2020     Durchschnittliche Lesedauer: 4 Minuten

Darum kommen Lebensmittel- und Getränkemarken, Hersteller und Retailer auf den Geschmack einer umfassenden digitalen Transformation

Für Retailer, Marken und Hersteller in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie begann die digitale Transformation schon lange vor COVID-19. Sicherlich hat die Pandemie die Märkte verändert, den Begriff des Umsatzes pro Quadratmeter Verkaufsfläche in ein anderes Licht gerückt und Unternehmen dazu gezwungen, sich auf die steigende Nachfrage nach Lieferungen bis an die Haustür, Großeinkäufen, Fertiggerichten für vielbeschäftigte Hobbyköche und mehr Eigenmarkenprodukten einzustellen. Die Art und Weise, wie wir einkaufen, essen, trinken und kochen, hat sich drastisch verändert. Allerdings kennt jeder, der mit dem Food-Business zu tun hat, die strategischen und logistischen Anpassungen mithilfe digitaler Tools. Die Supply Chain in der Lebensmittelindustrie kam allgemein mit der Lage gut zurecht.

Viele Lebensmittelunternehmen müssen jedoch tiefgreifende Anpassungen vornehmen, um die Pandemie auf lange Sicht bewältigen zu können. Die außergewöhnlichen Umstände der Corona-Krise haben die Ineffizienzen vorhandener digitaler Systeme sehr deutlich gemacht. Es gibt keinen besseren Zeitpunkt für Food-and-Beverage-Retailer und -Hersteller, um umfassendere und zentralisierte digitale Transformationslösungen in Betracht zu ziehen.  

Markt gezeichnet durch plötzliche Veränderung

In den letzten Jahren gab es unfassbar viele neue Produkte im Retail und immer neue Sales-Channels, die in der Nachfrage der Verbraucher nach mehr Auswahl und Komfort begründet liegt. Ein größeres Bewusstsein für die Gesundheit und ethische Belange treibt diverse Trends voran, z. B. die vegane oder vegetarische Ernährung sowie mehr Produkttransparenz vom Erzeuger zum Verbraucher. Der E-Commerce ist nicht mehr aufzuhalten. Marken werden zu Retailern, Retailer zu Marken und viele Lebensmittelproduzenten und -Retailer weiten ihr Angebot auf den Lebensmittelservice und die -auslieferung aus.

Neu ist jedoch die plötzliche Umstellung auf das Arbeiten im Home-Office und der dringende Bedarf an digitalen Tools, die die Zusammenarbeit zwischen Backoffice-Teams, Produktionsstätten, Regionen und Suppliern ermöglichen. Betriebliche Herausforderungen wie Kosten- und Ausschussreduzierung, Sicherheit und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, das Supply-Chain-Management und das Tracking der Produktentwicklung auf hohem Niveau sind heute komplexer als bisher.

Um im Markt zu bestehen und erfolgreich zu bleiben, müssen Lebensmittel- und Getränkeunternehmen ein hohes Maß an geschäftlicher Flexibilität aufrechterhalten, genaue Forecasts erstellen, die Verbraucher über verschiedene Channels ansprechen und konsequent innovative, qualitativ hochwertige neue Produkte einführen. Die Investition in digitale Transformations-Tools, die die Zusammenarbeit und Effizienz fördern, um diese Business-Ziele zu erreichen, ist wichtiger denn je.

Betriebliche Herausforderungen im Fokus

Die „digitale Transformation“ ist ein Schlagwort, das man häufig hört. Aber was heißt das eigentlich für Sie? Für ein Unternehmen könnte die digitale Transformation bedeuten, dass es Technologie einsetzt, um originelle und qualitativ hochwertige Produkte schneller in mehr Märkten einzuführen. Für ein anderes Unternehmen könnte das Ziel darin bestehen, näher an die Verbraucher heranzurücken, um Trends und die Nachfrage besser vorherzusagen. Für wieder ein anderes Unternehmen könnte es darum gehen, die richtigen Tools zu finden, um die Produktinnovation voranzutreiben und größere Produktportfolios zu managen.

Jede Initiative zur digitalen Transformation hängt von den jeweiligen Business-Zielen ab. Im Kern geht es dabei um Ihre individuellen betrieblichen Herausforderungen. Jedes Unternehmen im Bereich Food & Beverage – von kleinen Spezialitätenherstellern bis hin zu großen Multi-Kategorie-Retailern – muss sorgfältig die digitalen Tools auswählen, mit denen Teams die täglichen Workflows strategischer, proaktiver und effizienter gestalten können. Da die digitale Transformation nur mit einem hohen Engagement seitens der Mitarbeiter umgesetzt werden kann, die diese Tools tagtäglich nutzen, sind eine hohe Benutzerakzeptanz und Benutzerfreundlichkeit wichtige Aspekte der digitalen Transformation, die Unternehmen nicht außer Acht lassen dürfen.

Die digitale Technologie sollte die Innovation fördern, aber auch die Überwachung des Fortschritts erleichtern und anzeigen, wann ein Produkt oder eine Strategie versagt. Die Risikominimierung ist ein weiterer wichtiger Aspekt der digitalen Technologie – von Systemen, die die Compliance-Dokumentation verwalten und aktualisieren, bis hin zu Tools, die die COGS optimieren und Ausschuss reduzieren. Um mit dem Tempo der Einführung neuer Produkte Schritt zu halten, Alleinstellungsmerkmale herauszustellen und bestehende Produkte umzugestalten oder neu zu verpacken, benötigen Unternehmen umfassende Plattformen für die Entwicklung von Lebensmittelprodukten und das Portfoliomanagement. Diese sollten Workflows optimieren, die Kommunikation mit Suppliern erleichtern und die Erstellung, Wiederverwendung und Änderung von Basisprodukten vereinfachen.

Food and Beverage Digital Transformation

Produkte im Zentrum der digitalen Transformation

Häufig verwenden Teams bei Lebensmittelherstellern und -Retailern viele verschiedene und spezialisierte digitale Tools, um verschiedene Phasen des Produktlebenszyklus zu bearbeiten, während ein Produkt verschiedene Phasen vom Konzept bis zum Verbraucher durchläuft. Dazu gehören z. B. F&E, Rezepturentwicklung, Sourcing, Herstellung, Compliance, Etikettierung, Verpackung und Merchandising. Diese separaten Systeme können jedoch isoliert, voneinander getrennt und inkompatibel sein. Das wiederum führt zu Problemen mit der Datenkonsistenz, der manuellen Dateneingabe und der Zusammenarbeit, die in der Arbeitswelt angesichts der Corona-Krise noch deutlicher zutage treten.

Was wäre, wenn eine Plattform alle produktbezogenen Daten handhaben könnte? Für viele Lebensmittel- und Getränkeunternehmen sind Product Lifecycle Management (PLM)-Lösungen ideal. Eine PLM-Lösung bietet eine zentrale „Single Source of the Truth“ für Produktdaten in Echtzeit. Hier steht das Produkt im Mittelpunkt des digitalen Ökosystems.

Alles, was mit einem Produkt zusammenhängt – von Rezepturen über regionsspezifische Verpackungen bis hin zu Retail-Sales-Daten – ist im PLM für alle relevanten Benutzer zugänglich und sichtbar und kann zudem von internen und externen Teams in Echtzeit aktualisiert werden.

Moderne und mobile PLM-Lösungen können leicht in andere Plattformen integriert werden, z. B. in Lösungen für Enterprise Resource Planning (ERP), Produktinformationsmanagement (PIM), Digital Asset Management (DAM), ECommerce, Customer Relationship Management (CRM), Produktportfoliomanagement (PPM), Sales & Operations Planning (S&OP), Laboratory Information Management Systems (LIMS), Labelling & Artwork (LAM) und mehr. Teams können diese Lösungen sowohl unterwegs als auch von zu Hause aus problemlos nutzen. Diese verbesserte Transparenz, Konsistenz und Zusammenarbeit verkürzt das Time-to-Market, erhöht die Erfolgsquoten bei der Produkteinführung, verbessert die Qualität und Compliance, optimiert die Transparenz und Rückverfolgbarkeit und erleichtert das Kostenmanagement.

Die Auswahl an Lösungen für die digitale Transformation ist groß, aber das Versprechen von PLM ist einfach: Es ersetzt viele verschiedene, voneinander getrennte Systeme durch die bidirektionale Zentralisierung und Optimierung von Produktdaten und Workflows. Mit PLM als digitaler Grundlage können Lebensmittel- und Getränkemarken, Hersteller und Retailer betriebliche Herausforderungen souverän meistern und Business-Ziele bei Initiativen zur digitalen Transformation in den Vordergrund rücken.

Centric Software® kombiniert Silicon-Valley-Technologie mit Branchen-Know-how und Best Practices und ist damit der PLM-Marktführer mit der branchenweit höchsten Benutzerakzeptanzrate.

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