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Mizuno skaliert digitale Abläufe und steigert Markenwert mit Centric PXM

Das expandierende globale Unternehmen Mizuno hatte mit fragmentierten Daten, langsamen Workflows und inkonsistenten Inhalten zu kämpfen. Mit Centric PXM sind die Produktabläufe nun optimiert und skalierbar.

7 weltweit verwaltete Regionen
20 Produktions- und Vertriebsstandorte weltweit
Hunderttausende verwaltete SKUs

„ Wir arbeiteten an einer content-gesteuerten Digitalisierung mithilfe von PIM. Durch die Strukturierung von Produktinformationen haben wir das Markenerlebnis verbessert, den D2C-Bereich gestärkt und die Basis für die künftige KI-Nutzung geschaffen. “ — Tsuyoshi Serizawa, Manager of Global Digital & DTC Division bei Mizuno

Herausforderungen

  • Fragmentierte Produktinhalte über Regionen und Teams hinweg
  • Inkonsistente Inhalte auf Produktseiten
  • Rücksendungen und Nacharbeit aufgrund von Fehlern und Verzögerungen
  • Schwierigkeiten bei der Bereitstellung eines einheitlichen D2C-Markenerlebnisses
  • Begrenzter Marketing-Fokus auf Schlüsselinitiativen

Befund

  • Einheitliche globale Plattform für Produktinformationen
  • Unternehmensweite Nutzung von Suche und Assets
  • Optimierte Workflows für E-Commerce-Angebote
  • Unterstützung von D2C-Geschäft und Mitgliedschaften durch bessere Seiten
  • Geringere Markeninkonsistenz in den Regionen
  • Datenbasis für KI-Personalisierung

„Wir konnten uns kein vollständiges Bild davon machen, wie viele Produkte wir überhaupt hatten.“

Viele Jahre lang war die Verwaltung von Informationen über die vielfältigen, weltweit vertriebenen Produktreihen von Mizuno eine große Herausforderung. Tsuyoshi Serizawa, Manager of Global Digital & DTC Division, erinnert sich an die Problematik: Da Hunderttausende von SKUs in unterschiedlichen Formaten und Systemen in verschiedenen Abteilungen und Regionen gespeichert waren, gab es keine einheitlichen Produktstammdaten. Die Folgen? Unvollständige Produktseiten im E-Commerce, Datenfehler und zeitaufwändige Aktualisierungen.

Eine grundlegende Umgestaltung war nötig, um ein einheitliches globales Markenerlebnis zu schaffen.

Hundert Jahre alte Weltmarke stellt sich modernen Herausforderungen

Mizuno wurde 1906 in Osaka (Japan) gegründet und zählt zu den weltweit angesehensten Unternehmen für Sportartikel, Bekleidung, Schuhe und Lifestyle-Produkte. Mit Niederlassungen an rund 20 Standorten weltweit und starkem Wachstum in Übersee besticht die Marke durch ihre Qualität und Innovation.

Um die expandierende Direktvertriebsstrategie (D2C) zu unterstützen, musste Mizuno seine globalen Abläufe vereinheitlichen und konsistente, lokalisierte Kundenerlebnisse schaffen – vom Produktinhalt bis hin zum Kaufprozess.

Das fragmentierte, manuelle Produktinformationsmanagement machte diese Vision jedoch unmöglich.

Fragmentierte Produktinhalte in verschiedenen Teams und Systemn

Mit Hunderttausenden von SKUs, die über verschiedene Produktlinien und Regionen verteilt waren, fehlte Mizuno ein zentraler Produktstamm.. Jedes Team, vom digitalen Marketing über den E-Commerce bis hin zur IT, arbeitete in Silos und nutzte manuell gepflegte Spreadsheets, um Produktinformationen und digitale Assets unabhängig zu verwalten.

Die Teams mussten Produktinhalte manuell aus verschiedenen Planungsdokumenten, Bildordnern und Marketingmaterialien zusammentragen. Verzögerungen und Qualitätsprobleme waren an der Tagesordnung. E-Commerce-Produktseiten waren unvollständig und manchmal fehlerhaft, was letztlich das Kundenerlebnis beeinträchtigte.

„Produktinformationen sollten das Tor zu einem guten Markenerlebnis sein. Aber zu dieser Zeit haben die Informationen selbst das Erlebnis stark beeinträchtigt“, so Serizawa.

Von der Fragmentierung zur Integration: der Wendepunkt

2018 startete Mizuno einen globalen Evaluierungsprozess, um eine skalierbare, integrierte Lösung zu finden. Eine zentrale Anforderung war die Möglichkeit, sowohl Produktdaten als auch digitale Assets gemeinsam zu verwalten – mit mehrsprachigen Funktionen für globale Teams.

„Text und Bilder wurden getrennt verwaltet, sodass die Teams überall suchen mussten. Wir brauchten ein integriertes Management. Und da auch Übersee-Teams Produktinformationen handhaben, war ein mehrsprachiger Support unerlässlich“, erklärt Serizawa.

Nach einer umfassenden Anbieterbewertung entschied sich Mizuno schließlich für Centric PXM™ als Grundlage für seine content-gesteuerte digitale Transformation.

Das in die Plattform integrierte PIM und DAM war der größte Vorteil. Eine separate Verwaltung würde einen enormen Aufwand für die Verknüpfung bedeuten.“

Eine globale Infrastruktur für skalierbare Produktinhalte

Die Implementierung begann mit ausgewählten Produktkategorien und den wichtigsten Vertriebskanälen. Bis Ende 2019 führte Mizuno die DAM-basierte Bereitstellung von Produktbildern und Marketing-Assets ein, gefolgt von der PIM-basierten Bereitstellung von Produktinformationen an Tochtergesellschaften in Übersee in einheitlichen globalen Formaten.

Diese Schritte ermöglichten den Teams weltweit den Zugriff auf konsistente, hochwertige Produktinhalte und Assets und legten den Grundstein für einen einheitlichen Markenauftritt in allen Märkten.

2023 schloss Mizuno den PXM-Rollout für alle Produktkategorien in Japan ab und integrierte das System in den offiziellen E-Commerce-Store, die digitale Produktausstellungsplattform und wichtige interne Vertriebsabläufe. In Europa ermöglichten eine umfassende ERP-Integration und Automatisierung die Erstellung von E-Commerce-Produktseiten und die weitere globale Expansion.

Diese Schritte sind keine einmaligen Projektmeilensteine, sondern Teil einer langfristigen Initiative zur Stärkung des globalen Managements von Produktinhalten und zur Skalierung der Centric PXM-Funktionen, die eine wichtige Infrastruktur für das künftige Wachstum der Marke darstellen.

Von isolierten Systemen zu strategischen Content-Abläufen

Für Mizuno ging es bei dieser Transformation nicht nur um die Organisation von Inhalten, sondern um die Schaffung einer Grundlage für langfristiges Wachstum und Flexibilität. Was einst ein arbeitsintensiver, fragmentierter Prozess war, ist heute ein optimierter, skalierbarer Prozess.

Serizawa betont: „Bei einem PIM-Projekt geht es nicht um Systeme – es geht darum, die ‚Informationslieferkette‘ in allen Abteilungen neu zu gestalten.“

Mit Centric PIM™ und Centric DAM™ als Grundlage hat sich Mizuno von reaktiven Abläufen zu einer proaktiven digitalen Strategie entwickelt.

  • Erhebliche Zeitersparnis: Die Teams benötigen weniger Zeit für die Datenerfassung und haben wieder mehr Zeit für die strategische Erstellung von Inhalten.
  • Einheitliche Suche und Workflows: Die Produktsuche ist heute ein Standard in allen Abteilungen.
  • Weniger Fehler und Nacharbeit: Die E-Commerce-Registrierung ist zuverlässiger und effizienter geworden.
  • Stärkere Markeninkonsistenz: Teams weltweit greifen auf dieselben hochwertigen Inhalte zu.
  • Umstellung von manuell auf strategisch: Marketingteams konzentrieren sich auf das Storytelling statt auf die Suche nach den passenden Daten.

Ein Blick in die Zukunft: die Grundlage für KI-gestütztes Wachstum schaffen

Nachdem Centric PXM nun vollständig im Einsatz ist, blickt Mizuno zuversichtlich in die Zukunft. Das Ziel: strukturierte Produkt- und Transaktionsdaten nutzen, um KI-gestützte Content-Erstellung, Personalisierung und intelligentere Empfehlungen entlang der gesamten Customer Journey zu unterstützen.

„Strukturierte Daten liefern das Rohmaterial, das die KI benötigt“, fügt Serizawa hinzu. „Das wird unsere D2C-Strategie stärken und zum langfristigen Markenwert beitragen.“

Was als grundlegende Transformation begann, ist heute der Motor für Markenwachstum und skalierbare Erlebnisse.

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