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Der Prozess des deutschen Modehändlers DANIELS, ein Produkt auf seiner Website zu veröffentlichen, war zeitaufwändig und ineffizient. Centric PIM und DAM ermöglichen jetzt eine präzise, KI-gestützte Anreicherung von Produktinformationen sowie automatisierte Workflows, wodurch die Zeit vom Produkteingang bis zur Markteinführung um 50 % verkürzt wird.
„ Centric PIM und DAM straffen die Produktdatenerfassung und verkürzen den Markteinführungsprozess, indem sie die Zeit, die benötigt wird, um ein Produkt auf der Website zu platzieren, von drei Tagen auf etwas mehr als einen Tag reduzieren. “ — Finn Grande, Leiter des E⁠-⁠Commerce bei Daniels & co gmbh
Wir hatten keinen Überblick darüber, wie viele Produkte sich in welchem Stadium befanden, wie weit der Einführungsprozess fortgeschritten war, welche Produkte fertig waren und wo uns Informationen fehlten.“
Finn Grande, Leiter des E-Commerce bei DANIELS, beschreibt die Situation vor der Einführung von Centric PIM™ und Centric DAM™: „Die Verwaltung der Produktpalette war eine Mammutaufgabe“, sagt er. Damals beschäftigte das PIM-Team (Product Information Management) des Unternehmens fünf Mitarbeiter, um Produkte auf der Website einzupflegen. Außerdem war die Aktualisierung der bestehenden Produktdaten sehr zeitaufwändig. Grande nennt ein Beispiel. „Wir hatten entschieden, im Englischen die Schreibweise von Kashmere in Cashmere zu ändern, da sie gebräuchlicher ist. Wir mussten dazu jeden einzelnen Produkteintrag auf der gesamten Website manuell durchgehen, um das K durch ein C in jeder Beschreibung zu ersetzen, die das Wort Kashmere enthielt.“ Heute sind solche Batch-Updates dank der KI-Automatisierung viel einfacher. Der Produktinhalt ist transparent, genau und alle Informationen sind in einem System zu finden.
Die Daniels & Co – Herrenmoden GmbH ist ein Einzelhandelsunternehmen für hochwertige Damen- und Herrenbekleidung mit Sitz in Bornheim. Das Unternehmen bietet mehr als 200 Marken sowie eigene Handelsmarken an, die inzwischen 40 % des Produktangebots ausmachen. DANIELS ist für seinen außergewöhnlichen Kundenservice bekannt und betreibt Filialen in ganz Deutschland. Seit 2020 hat DANIELS seine Reichweite mit einer E-Commerce-Website erweitert, die Kunden in ganz Europa bedient.
Mit zwei Kollektionen pro Jahr, die jeweils etwa 3.200 Farbvarianten enthalten, erzeugt DANIELS riesige Mengen an Produktdaten. Diese manuell zu verwalten, war eine große Herausforderung.
Vor Centric PIM und DAM erfolgte die Datenerfassung vollständig von Hand. Die Produkte wurden begutachtet, fotografiert und beschrieben und dann manuell in verschiedene Spreadsheets eingegeben. Diese Listen wurden dann in einem Master-Spreadsheet konsolidiert und anschließend in das Store-System kopiert. Medien und digitale Inhalte wurden auf lokalen Servern gespeichert und von Hand hochgeladen, was noch mehr Arbeit bedeutete.
Grande erinnert sich: „Insgesamt hatten wir jährlich 450.000 Datensätze zu verwalten. Das umfasst etwa 6.400 Farbvarianten pro Jahr für rund 30.000 Artikel, mit ca. 70 Datenpunkten pro Farbe. Dies war die größte Herausforderung der letzten Jahre. Es war sehr mühsam, alle Daten an zwei Orten zu erfassen und einzugeben“, sagt er. „Spreadsheets haben nur begrenzte Möglichkeiten und wir konnten keine Geschäftsabläufe abbilden oder Wertelisten erstellen.“

DANIELS erkannte den Bedarf an einer Lösung für das Produktinformationsmanagement (PIM) und das Digital Asset Management (DAM), um Produktinformationen und digitale Assets zentral zu speichern und KI einzusetzen, um sich wiederholende Aufgaben zu automatisieren und die Datenqualität durch die Erkennung von Inkonsistenzen in den Sortimenten zu verbessern. Nach einer umfangreichen Suche waren noch drei Anbieter in der engeren Auswahl, wobei die Entscheidung schließlich auf Centric PIM und DAM fiel.
Grande erklärt: „Centric PIM und DAM decken alle unsere Anforderungen ab, einschließlich der Flexibilität, Module hinzuzufügen. Wir schätzen besonders das flexible Datenmodell, das wir entsprechend unserer Produktstrukturen konfiguriert haben. In unserem Fall bedeutete dies, dass wir die Sortimente nach Attributen, Klassen und Produkten organisieren mussten, um Konsistenz und Effizienz zu gewährleisten. Wir haben auch einen Test durchgeführt, um sicherzustellen, dass unsere bestehenden Arbeitsabläufe und unser Produktdatenmodell im System abgebildet werden können. Dieser erfolgreiche Proof-of-Concept besiegelte den Deal.“
„Besonders beeindruckt hat uns, dass wir Centric PIM und DAM selbst einrichten und die Lösungen zu einem späteren Zeitpunkt erweitern können, ohne große Entwicklerressourcen oder Drittanbieter in Anspruch nehmen zu müssen“, so Grande weiter.
Von der Entscheidung bis zur Inbetriebnahme vergingen nur knapp neun Monate. Grande sagt: „Der Prozess verlief einwandfrei. Es gab nur sehr, sehr wenig Probleme. Bei der Implementierung lagen wir 30 % unter dem Budget, was natürlich eine angenehme Überraschung war.“
Mit Centric PIM und DAM hat DANIELS seine wichtigsten Ziele erreicht:
„Centric PIM und Centric DAM straffen die Produktdatenerfassung und verkürzen den Markteinführungsprozess, indem sie die Zeit, die benötigt wird, um ein Produkt auf der Website zu platzieren, von drei Tagen auf etwas mehr als einen Tag reduzieren“, erklärt Grande. Die Datenerfassung schränkt uns in Bezug auf die Veröffentlichung von Produkten auf der Website nicht mehr ein.
„Wir müssen die Produktdaten nicht mehr an zwei Stellen eingeben, nämlich in Spreadsheets und im Store-System“, so Grande. Darüber hinaus sind die Daten strukturiert und verfügen über eine Governance für Produkthierarchien, Attribute, Validierungen und Beziehungen. Die Attribute sind jetzt in Gruppen eingeteilt, so dass wir nur die Informationen sehen, die für das jeweilige Produkt relevant sind, wenn wir es bearbeiten; d. h., bei einer Jacke müssen wir uns nicht alle Schuhattribute durchsuchen, bis wir die richtigen Eigenschaften gefunden haben.“ Das spart Zeit beim Auffinden und Eingeben der für jede einzelne Kategorie benötigten Informationen. „Die Lösung verkürzt die Gesamtzeit vom Wareneingang bis zur Online-Verfügbarkeit von sieben oder acht Tagen auf drei oder vier Tage, also um rund 50 %.“
“We don’t have to enter product data into two locations—spreadsheets and the store system—anymore,” explains Grande. In addition, the data is structured with governance over product hierarchies, attributes, validations and relationships. “Attributes are now classified in groups, so we only see the information relevant to each product when we edit it, i.e., for a jacket, we don’t have to rummage through all the shoe attributes until we have found the right properties.” This saves time in locating and entering the information needed for each specific category. “It reduces the overall time from ‘goods receipt’ to online availability, down from seven or eight days to three or four days. That is about a 50% reduction.”
Um Produktreferenzen wie „Complete the Look“ oder „Dazu passt“ zu erstellen, musste das Team bisher manuell nach jedem Produkt in einem Outfit aus einem Fotoshooting suchen und es dann einzeln verlinken. „Die Bearbeitung von 120 Shootings mit jeweils rund 50 Produkten hätte einen ganzen Tag pro Shooting in Anspruch genommen. Dafür hatten wir einfach keine Zeit“, sagt Grande.
Jetzt werden digitale Assets in Centric DAM zentral gespeichert und mit KI-Tags versehen, so dass sie leicht abgerufen und wiederverwendet werden können. „Kürzlich haben wir an einem automatisierten Cross-Selling-Prozess gearbeitet, der unglaublich viel Zeit spart“, schwärmt Grande. „Jetzt können wir während des Fotoshootings, wenn das Model das gesamte Outfit trägt, einfach die Produkt-ID-Nummern in ein Textfeld einscannen, das dann von unserem ETL-System (Extract, Transform and Load) gelesen wird. Die entsprechenden Produkte werden elektronisch identifiziert und an Centric PIM übertragen, wo Produktreferenzen [für das Cross-Selling] automatisch erstellt werden.“ Grande betont: „Das ist nicht viel zusätzliche Arbeit während des Fotoshootings. Wir verlieren nur sehr wenig Zeit. Das hat unseren Cross-Selling-Backend-Prozess von theoretisch 120 Tagen – was wir sowieso nie geschafft haben – auf nur 40 bis 50 Tage pro Jahr reduziert.“
Das bedeutet Cross-Selling in großem Umfang und damit mehr Umsatz ohne zusätzliche Arbeitsbelastung.

Die Zeitersparnis bei der Datenerfassung und der Auflistung von Cross-Selling-Artikeln war laut Grande der wichtigste Faktor. „Grob gesagt haben wir 270 Arbeitstage pro Jahr eingespart. Das sind die großen Erfolge, die ich klar erkennen kann.“ Er führt weiter aus: „Was schwer zu beziffern ist, ist die Steigerung des Umsatzes aufgrund der kürzeren Markteinführungszeit oder weil das Cross-Selling jetzt besser funktioniert.“
Darüber hinaus gehören Doppelarbeit, manuelle Dateneingabe und Inkonsistenzen in den Listen der Vergangenheit an. Mit einer Single Source of Truth für Produktinhalte und Assets sorgt DANIELS für schnellere Produkteinführungen, konsistente Kundenerlebnisse und skalierbares E-Commerce-Wachstum.
Grande nennt weitere Vorteile, die DANIELS seit der Einführung von Centric PIM realisiert hat: „Mein Überblick über die Arbeitsauslastung gibt mir Aufschluss über die Personalplanung. Wir erfassen und verwalten Produktdaten mit weniger Ressourcen. Die Mitarbeiter machen viel weniger Fehler, was zu einer enormen Verbesserung der Datenkonsistenz und Datenqualität führt.“
Mit Centric PIM und DAM, die jetzt die Produktvorbereitung für E-Commerce und Omni-Channel-Verkauf unterstützen, setzt DANIELS auf die nächste Stufe des digitalen Wachstums. Für die Zukunft plant das Unternehmen, das Cross-Selling zu verbessern, indem es Funktionen wie „Speichern“ und „Lookbook“ hinzufügt. So wird es einfacher, den Kunden kuratierte Outfits und Looks zu präsentieren.
Ein weiterer Bereich, der angegangen werden muss, ist der Musterprozess für die DANIELS-Eigenmarke. Ziel ist es, Muster in Centric PIM und DAM abzubilden und ihre Produktbilder automatisch mit dem ERP-System zu synchronisieren, so dass Einkäufer, Lagermitarbeiter und Einzelhandelskunden direkt beim Bezahlvorgang auf sie zugreifen können.
Darüber hinaus plant DANIELS die Einführung thematischer Kanalkollektionen, in denen Produkte dynamisch gruppiert werden können, z. B. eine „White Linen“-Kollektion, die Attributfilter und Drag-and-Drop-Workflows nutzt. Grande erklärt: „Wir wollen Marken als Objekte im System abbilden. So können wir neue Kollektionen erstellen und Produkte dynamisch gruppieren, um unsere Kunden zu inspirieren und gleichzeitig unsere internen Prozesse zu optimieren.“