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Aritzia steigert Effizienz und Datenqualität mit Centric PLM™

„ PLM wurde zur klassischen Single Source of Truth, sodass wir über eine wirklich hochwertige, äußerst zuverlässige Informationsquelle für alle Produkte verfügen, die wir auf den Markt bringen.“

Herausforderungen

  • Schwierigkeiten mit neuen Sortimenten
  • Zu hoher Verwaltungsaufwand für Designer
  • Uneinheitliche Kommunikation zwischen Teams
  • Ineffiziente Verwendung zahlreicher Spreadsheets und E-Mails
  • Langsame manuelle Nachverfolgung von Mustern

Befund

  • Einfache Verwaltung großer Kollektionen
  • Mehr Zeit für Kreativarbeit bei Designern
  • Keine Spreadsheets
  • Zufriedene, eigenständigere Mitarbeiter

Erfolg auf ganzer Linie

Tim Smith, Director of Product Technology, beschreibt die Situation bei Aritzia vor der Einführung von Centric PLM so: „Wir haben bisher viel mit Excel gearbeitet und unsere gesamten Produktentwicklungsdaten in unzähligen Spreadsheets verwaltet. Wir konnten einfach nicht mehr so weiterarbeiten und gleichzeitig unser Geschäft effizient skalieren.“

Das Unternehmen ist seit seiner Gründung und insbesondere in den letzten Jahren stetig gewachsen. Die Verwendung von Spreadsheets und E-Mails für die Produktentwicklung war angesichts des rasanten Wachstums weder besonders effektiv noch zuverlässig.

Heute hält Aritzia alle Produktinformationen an einem Ort vor, die Workflows wurden erfasst und automatisiert und die Kommunikation zwischen den Teammitgliedern wurde verbessert. Wie kam es zu diesen guten Ergebnissen?

Wachstum bei Aritzia

Vanessa Goluboff, Director of Product Integration bei Aritzia, beschreibt das Unternehmen: „Wir wurden vor 37 Jahren in Kanada gegründet und haben in den letzten 15 Jahren in die USA expandiert.“

„Was als eine einzige Boutique begann, die gehobene Bekleidungs- und Accessoiremarken verkaufte, hat sich zu einem vertikal integrierten Design-Haus entwickelt. Folglich haben wir ein Portfolio von Marken, die vom Design bis zur Herstellung reichen. Die Produkte werden direkt in unseren Geschäften an die Kundinnen verkauft.“

Frauen aller Altersklassen können sowohl ihre Freizeit- als auch Berufskleidung als auch Accessoires bei Aritzia erwerben. „Unser Konzept besteht darin, unseren Kundinnen alltäglichen Luxus zu bieten – und zwar durch ansprechenden Service, attraktive Produkte und anspruchsvolle Einkaufserlebnisse in unseren sorgfältig kuratierten Geschäften.“

„Wir sind der Meinung, dass die Kombination all dieser Aspekte unseren Wettbewerbsvorteil ausmacht und wirklich dazu beiträgt, die Kundenbindung zu stärken.“ Die mehrgleisige Marketing-Kommunikation findet über verschiedene Kanäle wie Social Media, E-Mail usw. statt.

Eine solide Grundlage

Eines der Ziele von Aritzia war es, die Integrität der Produktdaten zu gewährleisten, bevor die Planung auf dieser Grundlage begann. Außerdem wollten man den Designern die Möglichkeit geben, mehr Zeit für die Produkte und weniger Zeit für administrative Aufgaben zu verwenden. Goluboff sagt: „Wir ziehen es vor, akribisch vorzugehen und nach und nach eine erstklassige Infrastruktur zu entwickeln. Die Qualität steht dabei natürlich immer im Vordergrund.“

„Wir haben tatsächlich drei Jahre gebraucht, um unser PLM-System umzusetzen. Allein ein Jahr haben wir damit verbracht, das PLM-Umfeld der wichtigsten Akteure und das Serviceangebot zu untersuchen und zu verstehen, während wir parallel dazu eine vollständige Dokumentation unseres Geschäfts erstellt haben. Das hat uns wirklich geholfen, unsere Anforderungen und unsere Einführungsstrategie zu bestimmen.“

Aritzia ging bei der Auswahl der PLM-Lösung methodisch und gründlich vor, stellte Informationen aus verschiedenen Quellen zusammen und verglich sie miteinander. Außerdem kam ein Stage-Gate-Verfahren zum Einsatz, bei dem die Anforderungen erfasst und alle vorhandenen Tools überprüft wurden. So entstand eine solide Informationsgrundlage, auf die man sich auch heute noch bezieht. Nachdem das Unternehmen Centric ins Auge gefasst hatte, begann ein umfangreicher Auswahlprozess im Rahmen der Demos verschiedener Anbieter. „Wir mussten jedes einzelne Detail durchgehen, um zu verstehen, wo es Lücken gab und wo wir eine neue Strategie einführen oder möglicherweise etwas ändern mussten.“

Um alle Bereiche abzudecken, hat sich Aritzia Feedback von unvoreingenommenen Dritten eingeholt. „Wir haben im Gespräch mit den Kunden [von Centric] wirklich viel gelernt.“ Letztendlich entschied sich Aritzia für Centric PLM.

Steter Tropfen höhlt den Stein

Aritzia setzte sein kalkuliertes Tempo auch bei der Implementierung fort und benötigte ein Jahr für die Konzeption, den Build und die Prüfung des Systems. „Das hieß, dass wir ein bis drei Jahre die gleichen Leute dafür abstellten, um Kontinuität zu gewährleisten“, erklärt Goluboff. Dann kam Corona – genau zu dem Zeitpunkt, als die Inbetriebnahme geplant war.

Also ruderte man einen Schritt zurück und war so in der Lage, sich stärker auf das Change Management zu konzentrieren und für jede Abteilung maßgeschneiderte Schulungen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Experten anzubieten. „Durch die Einbindung unserer Experten waren diese zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme so überzeugt von dem System, dass wir es ohne großen Widerstand einführen konnten“, so Goluboff.

„Wir sind einfach total beeindruckt, wie gut Centric als konfigurierbares System zu unserem Geschäft passt.“ Im Hinblick auf die kontinuierliche Verbesserung hat Aritzia seit der Einführung über 300 Anpassungen vorgenommen. „Verbesserungen haben einen weniger quantifizierbaren ROI, bedeuten aber dennoch einen zusätzlichen Mehrwert. Hauptsächlich geht es um die Minimierung administrativer Aufgaben“, sagt Smith. „Wir verbringen keine mehr Zeit damit, Fehler zu beheben.“

Die Anpassungen erfolgten auf der Basis von Benutzer-Feedback. Man wollte den Benutzern zeigen, dass man ihnen zuhört, und so Vertrauen aufbauen. „Die Konfigurierbarkeit ist für die Einführung, das Management und die Erfüllung der Erwartungen unserer [internen] Kunden und die Förderung der Akzeptanz absolut entscheidend“, fügt Smith hinzu.

Alles besser dank Centric PLM

PLM hat in so vielen Bereichen des Unternehmens Spuren hinterlassen: Gesamteffizienz, Kundennähe, Nachhaltigkeit und nicht zu vergessen die Mitarbeiterzufriedenheit sind heute deutlich besser. Smith sagt:

PLM wurde zur klassischen Single Source of Truth, sodass wir über eine wirklich hochwertige, äußerst zuverlässige Informationsquelle für alle Produkte verfügen, die wir auf den Markt bringen.

„In der nächsten Phase werden wir diese Daten in unsere Planungs-Tools integrieren, damit wir in der Lage sind, diese Möglichkeiten zu verstehen und im Einkauf entsprechend zu planen.“ Die vertikale Integration ermöglicht eine einzigartige Nähe zu den Kundinnen von Aritzia und ein starkes Feedback zu den Styles durch die Mitarbeiter in den Geschäften im Umgang mit den Kundinnen.

Wenn es ein Problem gibt, das häufig auftritt, kann Aritzia es beheben. „Wir haben uns wirklich der Qualität verschrieben. Das bedeutet, dass wir unsere Produkte weiterentwickeln, modernisieren und verändern, um den Anforderungen besser gerecht zu werden“, weiß Goluboff. „Auf aritzia.com sieht man, dass wir ein sehr großes Sortiment haben, weil wir stets versuchen, etwas Einzigartiges für unsere Kundinnen zu finden.“ Umfassende Sortimente sind natürlich schwieriger zu entwickeln, und genau dabei leistet PLM eine wichtige Hilfestellung.

Technologie erleichtert die Arbeit

Goluboff sagt: „Einer unserer Schwerpunkte war es, herauszufinden, wie unsere Produkttechnologie-Roadmap aussieht. Wir wollten sicherstellen, dass wir Start- und Endtermine für unsere Projekte haben, und dafür sorgen, dass wir das Team und die Kompetenz haben, um sie umzusetzen.“ Sie erwähnt die unvermeidlichen künftigen Initiativen rund um PLM und andere Technologien und wie wichtig es ist, ihre Teammitglieder zu halten, um diese Initiativen zu verwirklichen.

„Ohne diese Technologien wird die Arbeit ineffizient und ist nicht mehr so spannend. Ich denke, wenn man in der Lage ist, neue Wege zu beschreiten, neue Produkte einzuführen, die Gewinnspanne zu verbessern … all das ist sehr lohnenswert für einen selbst und ein echter Ansporn, jeden Tag zur Arbeit zu kommen.“ Ebenfalls erwähnenswert ist die Tatsache, dass Aritzia trotz des Rückschlags, den Einzelhandelsgeschäfte während der Lockdowns in der Pandemie hinnehmen mussten, keinen einzigen Mitarbeiter entlassen musste. Das macht das Engagement für das Geschäft, die Kundinnen und die Mitarbeiter deutlich.

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