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29 März, 2018     Durchschnittliche Lesedauer: 4 Minuten

5 Dinge die Sie beachten sollten, bevor Sie „Ja“ zu PLM sagen: Dale Bathum , STM Worx und Colin Israel, Black Ink Strategy

Um Ihr Unternehmen auf eine PLM-Implementierung vorzubereiten oder sogar herauszufinden, ob Sie nicht sogar zuerst eine neue Lösung benötigen, müssen Sie sicherstellen, dass Ihr Unternehmen für PLM optimiert ist. Hier sind fünf wichtige Kriterien zu beachten, bevor Sie „Ja“ zu PLM sagen.

1. Kultur und Ressourcen

Freuen sich Ihre Teams auf innovative Lösungen, mit denen Sie ihre täglichen Herausforderungen meistern können? Oder sind sie resistent gegenüber neuen Methoden? Sie müssen sich fragen, ob Ihre Marke Veränderungen nicht nur akzeptiert, sondern aktiv verändern und gestalten will. Der beste Plan ist, es erst einmal intern zu vermarkten, um die Bereitschaft zur Veränderung aufzubauen, und daran zu erinnern, dass der kulturelle Wandel von oben nach unten erfolgt.

In Bezug auf Ressourcen, haben Sie das richtige Team für die Implementierung und die Annahme dieser? Die Akzeptanz ist der schwierige Teil: ohne den richtigen Support und Ausbildung, geraten die Benutzer oft wieder ins alte Fahrwasser zurück. Stellen Sie sicher, dass Sie ein fähiges Projektteam haben, das effektiv mit den neuen digitalen Methoden umzugehen weiß. Und beauftragen Sie frühzeitig externe Ressourcen, um den Verlust des Momentum zu vermeiden.

2. Entwickeln Sie einen Business Case der auch erreichbar ist

Warum möchte Ihr Unternehmen eine PLM-Lösung? Ihre oberste Priorität sollte dabei sein, die Menschen auf ein bestimmtes „Warum“ auszurichten. Ob es nun darum geht, eine „Single-Version-of-the-Truth“ zu haben oder mehr Verantwortung zu übernehmen. Wenn Sie verschiedene Systeme beurteilen, können Sie sie anhand von Metriken und Zielen bewerten, die sich darauf beziehen, ob sie sich mit diesem „Warum“ befassen.

Ein klares Verständnis und die Erwartung, wie Erfolg für Ihr Unternehmen aussieht, werden Ihnen helfen, das „Shiny-Object-Syndrom“ zu vermeiden, wenn Sie PLM-Lösungen evaluieren, und sich auf die Features konzentrieren, die Sie wirklich voranbringen. Wenn es um Ausgaben und ROI geht, achten Sie darauf, sowohl die Betriebskosten als auch die Anschaffungskosten zu berücksichtigen: Mit anderen Worten, die Ressourcen, die benötigt werden, um das System auf lange Sicht zu erhalten, nicht nur die Kosten für den Kauf.

3. Konzentrieren Sie sich zuerst auf den Prozess

Wenn die größte Herausforderung für Ihr PLM-Projekt Probleme mit Ihren Prozessen ist, bereinigen Sie diese: Mangelhafte Prozesse werden alleine durch den Einsatz neuerer Technologien nicht besser! Beherrschen Sie alle aktuellen Probleme mit Duplizierung, Ineffizienz und Änderungsmöglichkeiten. Finden Sie heraus, ob die Abteilungen miteinander effektiv kommunizieren, gemeinsame Kalender verwenden und standardisierte Tätigkeiten durchführen.

Bevor Sie in ein PLM-Projekt einsteigen, dokumentieren Sie Ihre aktuellen Prozesse und stellen Sie sicher, dass es Transparenz und Konsistenz in der gesamten Organisation gibt. Suchen Sie nach PLM-Anbietern, die sich auf Ihre Branche spezialisiert haben und die Sie in Bezug auf Best Practices beraten und Prozessänderungen auf Bereiche mit hohem Impact- und geringem Aufwand konzentrieren können.

4. Bringen Sie dann ihre Daten auf die Reihe

Es geht wieder einmal um die Vorarbeit, die Sie leisten müssen. Sind Ihre Daten ausreichend organisiert und formatiert, um sie in ein neues System zu integrieren? Haben Sie Standard-Datenformate für gängige Artikel wie Tech-Packs, Materialien, Sortierung und Größenbereiche? Natürlich sind standardisierte Daten vielleicht nicht so „sexy“, wie ansprechende Designdaten, dafür erhalten Sie aber eine reibungslosere PLM-Implementierung. Zudem werden Fehler reduziert und die Beziehungen zu Ihren Lieferanten verbessert.

Wenn Sie genügend Zeit damit verbracht haben, Ihre Bibliotheken in Ordnung zu bringen, Duplikate zu entfernen und Daten zu bereinigen, möchten Sie natürlich am Ende, dass sich der ganze Aufwand auch gelohnt hat. Suchen Sie nach einer PLM-Lösung mit entsprechenden Features, die Ihre Daten am effizientesten und effektivsten nutzen. Sei es nun, ob dies eine reibungslose Verknüpfung mit Ihrem ERP-System ist oder ein Versand von Tech-Packs mit unvollständigen Informationen überhaupt nicht versendet werden kann.

5. Stellen Sie eine Projektdisziplin auf

Glaubt Ihr CEO an Ihr Projekt? Sollte das nicht der Fall sein, könnte es schon auf der Kippe stehen, bevor es überhaupt gestartet wird. Ein Projekt dieser Größenordnung muss von oben gesteuert werden. Während des gesamten Projekts tauchen endlose Gründe für Verzögerungen auf: Sie brauchen Disziplin und Unterstützung von wichtigen Führungspositionen in der gesamten Organisation, um das Projekt auf Kurs zu halten.

Ein engagierter Projektmanager, der wirklich an das Projekt glaubt, es intern vermarktet und auf Details achtet, wird Sie dabei unterstützen, den Kurs zu steuern. Konzentrieren Sie sich schließlich darauf, Menschen zu motivieren, indem Sie ihnen die Möglichkeit geben, erfolgreich zu sein, und zwar nicht nur in der Führungsriege, sondern in der gesamten Organisation.

Das klingt alles nach viel Arbeit? Ja, das ist es auch – aber wir haben es immer wieder gesehen: Unternehmen, die ihre Hausaufgaben erfolgreich absolviert haben, haben auch eine wesentlich erfolgreichere PLM-Implementierung, eine reibungslosere Akzeptanz und eindrucksvollere Ergebnisse erlebt. Vertrauen Sie uns – es lohnt sich!

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